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Zum Ende der Gewährleistungsfrist

Nach fünf Jahren endet die gesetzliche Gewährleitungspflicht. Diesen Zeitpunkt sollte sich jeder Bauherr dick im Kalender ankreuzen.

Bauherren sollten sich genau anschauen, bei welchen Leistungen die Gewährleistungspflicht endet und dementsprechend prüfen, ob die Leistung nach wie vor mängelfrei ist. Falls dies nicht der Fall ist, sollte auf jeden Fall umgehend der Handwerker kontaktiert werden, so dass zeitnah und noch vor Ablauf der Gewährleistungsfrist nachgebessert werden kann. Hierbei ist besonders auf die richtige Form der Mängelanzeige zu achten.

Um ganz auf Nummer sicher zu gehen empfiehlt sich, einen unabhängigen Gutachter einzuschalten, der die Gewerke mit einem geschulten Auge prüft.

Damit auch keine Frist in Vergessenheit gerät, ist es empfehlenswert, eine Liste zu führen, auf der die gewährleistungsfristen der jeweiligen Bauleistungen aufgeführt werden.

Von besonderer Bedeutung ist dieser Stichtag für Bauherren, deren Wohnhaus vor fünf Jahren fertiggestellt wurde. Auch hier sollte ein Gutachter eingeschaltet werden, der das gesamte Haus seinem geschulten Blick unterzieht, denn oft zeigen sich erst nach einigen Jahren Verarbeitungs- und Konstruktionsschwächen.

Am wenigsten Ärger und Beanstandungen kommen auf den Bauherren zu, wenn durch einen unabhängigen Sachverständigen baubegleitend Qualitätskontrollen durchgeführt werden. Eine baubegleitende Qualitätskontrolle verhindert bereits in der Bauphase die Entstehung von Verarbeitungs- und Konstruktionsschwächen und somit langwierige Reklamationen und damit Ärger und Streit.